BIOGRAFIE Norbert Pümpel, * 1956 in Innsbruck
Begann Ende der siebziger Jahre im Bereich der Concept Art. Erste theoretische Schriften und Zeichnungen über
mathematische Serien und Reihen, spätere Projekte sind beeinflusst von der zeitgenössischen Physik und
Erkenntnistheorie; immer wieder entstehen friedenspolitische Arbeiten: 1982 Wahrscheinlichkeitsaussage zu einem
Guernica des späten 20. Jahrhunderts. 1989-90 über die Atombomben von Hiroshima und Nagasaki; 1981 Teilnahme an
der Sky Art Conference am Massachusetts Institute of Technology an der Cambridge University, Boston Massachusetts;
seit 1982 als freischaffender Künstler tätig; 1991 Lehrauftrag für plastisches Gestalten an der Universität Innsbruck;
1994/95 Lehrauftrag: Der Raum in der Gegenwartskunst an der Universität Innsbruck. 2002/2003 Überwindung einer
lebensbedrohlichen Erkrankung 2008 Übersiedelung nach Götzis/Vorarlberg; Unter dem Titel Apricot Dawn entstehen ab
2009 Arbeiten über die Kehrseite naturwissenschaftlicher Forschung und damit auch über das Scheitern im historischen
Erkenntnisprozess: Nuclear Landscapes
Seit 1978 Ausstellungen im In- und Ausland:
1979 Beteiligung an der von Hans-Jürgen Müller, Ursula Schurr und Max Hetzler zusammengestellten Ausstellung „Europa
79“ zusammen mit Tony Cragg, Sandro Chia, Francesco Clemente u.a., 1984 bei „Orwell und die Gegenwart“ im Museum
des 20. Jahhunderts in Wien, zusammen mit Jochen Gerz, Jörg Immendorff, Robert Morris, Roy Lichtenstein u.a.;